Schnellinfos

45Cuba-Flamingo

(lat. Phoenicopterus ruber ruber)
Wissenschaftlicher Name:
Phoenicopterus ruber ruber
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Kuba
Lebensraum:
Feuchtgebiete, Sümpfe, Uferregionen
Nahrung:
Krebse, Insekten, Algen
Größe:
1,10 - 1,30 m
Gewicht:
2,5 - 3,5 kg
Brutzeit:
25 - 28 Tage

Farbenpracht aus Südamerika

Die sanften Lagunen und Salzseen Mittelamerikas sind seine Heimat: Der Cuba-Flamingo ist der noch farbenprächtigere nahe Verwandte des Chile-Flamingos. Sein Federkleid erstrahlt bei entsprechendem Nahrungsangebot in einem kräftigen Rot – deshalb auch der Beiname „Roter Flamingo".

Erst mit sechs Jahren erreicht der Cuba-Flamingo die Geschlechtsreife und kann insgesamt bis zu 35 Jahre alt werden. Wie alle Flamingos baut auch der Cuba-Flamingo sein Nest, ein Brutkegel, der bis zu einem Meter hoch werden kann, aus Schlamm. In diesen Kegel legt er nur ein Ei, aus dem nach etwa 28 Tagen ein Küken schlüpft.

Die Jungtiere sind bei Hagenbeck jedes Jahr im Juni und Juli deutlich an ihrem grauen Daunenkleid zu erkennen. Erst mit drei Jahren hat sich das Gefieder erwachsener Vögel ausgebildet. Die Cuba-Flamingos bewohnen den Großen Vogelteich des Tierpark Hagenbeck. Neben ihnen leben hier noch die Chile-Flamingos und veschiedene europäische Entenarten.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Cuba-Flamingo?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.