Schnellinfos

55 Rosa Flamingo

Phoenicopterus ruber roseus
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Afrika, Asien, Südeuropa
Lebensraum:
Brackwasser, Salzgewässer und Küstengewässer
Nahrung:
Kleinkrebse, Mückenlarven, Weichtiere und Ringelwürmer
Größe:
1,20 - 1,40 m
Gewicht:
2,5 - 3,5 kg
Brutzeit:
28 - 32 Tage

Rosa Ballett im Gleichschritt

Zarter Körperbau, elegante Bewegungen, umhüllt von sanften Rosatönen – Doch so filigran und zerbrechlich die rosafarbenen Vögel auch wirken, sie sind sehr widerstandsfähig und haben sich einen breiten Lebensraum erobert. Rosa Flamingos sind vom Mittelmeerraum über den Südwesten Asiens bis Afrika und Südeuropa verbreitet. Hier besiedeln die Flamingos Wassergebiete mit einem reichlichen Nahrungsangebot.

Rosa Flamingos sind – wie fast alle Flamingos – wahre „Poser": Ihr ritualisiertes Imponiergehabe besteht aus zahlreichen unterschiedlichen Posen, wie zum Beispiel dem „Wing Salute", wenn die Flamingos gleichzeitig ihre Flügel ausbreiten und die Schwanzfedern aufstellen. Aus der Ferne wirkt dies, als ob die gesamte Kolonie plötzlich ihre Farbe wechselt. Auch marschieren oft hunderte oder tausende Flamingos gleichzeitig und wechseln abrupt die Richtung – das sogenannte „Marching".

Die Rosa Flamingos leben im Tierpark Hagenbeck in einer großen Kolonie gleich neben der Japanischen Brücke.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Rosa Flamingo??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.