Robuster Bodenbewohner
Gürteltiere zählen zu den Nebengelenktieren, zu denen auch Ameisenbären und Faultiere gehören.
Sie sind die einzigen Säugetiere mit einem Rückenpanzer aus Knochen. Dieser schützt sie vor Fressfeinden oder Verletzungen. Im Vergleich zu anderen Gürteltierarten können sie sich bei Gefahr jedoch nicht zusammenrollen und vergraben sich stattdessen in den Boden.
Das Gürteltier lebt vor allem in Grasland und Savannen, kommt aber auch in Waldgebieten vor. Gürteltiere leben nicht nur auf dem Boden, sondern auch unter der Erde. Sie nutzen ihre mächtigen Krallen, um sich unterirdische Baue mit einer Länge von ein bis zwei Metern zu graben. Die kleine Schlafkammer in ihrem Bau bietet gerade genug Platz, um sich darin umzudrehen.
Im Gegensatz zu anderen Gürteltier Arten ist das Sechsbinden-Gürteltier überwiegend tagaktiv.
Gürteltiere sind Allesfresser. Ein Großteil ihrer Nahrung besteht aus Pflanzen, wie z.B. Früchte, Pilze und Nüsse. Fleischliche Kost beinhaltet vor allem Insekten und Würmer. Mit ihren kräftigen Gliedmaßen und den an jedem Fuß befindlichen fünf Krallen sind sie in der Lage, selbst Termitenbauten aufzubrechen.
Die Sechsbinden-Gürteltiere im Tierpark Hagenbeck sind mit den ebenfalls aus Südamerika stammenden Grünflügelaras vergesellschaftet und leben gemeinsam im Arahaus.
Das Gürteltier ist das Zootier des Jahres 2025. Mehr Informationen zu der Artenschutzkampagne der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. finden Sie hier: https://www.zgap.de/index.php/ueber-uns/zootier-des-jahres







