19 Sechsbinden-Gürteltier

Euphractus sexcinctus
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Savannen und Grasland
Nahrung:
Früchte, Insekten, Käferlarven, Würmer
Größe:
40 - 50 cm Körperlänge
Gewicht:
2 - 6,5 kg
Tragzeit:
60 - 65 Tage

Robuster Bodenbewohner

Gürteltiere zählen zu den Nebengelenktieren, zu denen auch Ameisenbären und Faultiere gehören.
Sie sind die einzigen Säugetiere mit einem Rückenpanzer aus Knochen. Dieser schützt sie vor Fressfeinden oder Verletzungen. Im Vergleich zu anderen Gürteltierarten können sie sich bei Gefahr jedoch nicht zusammenrollen und vergraben sich stattdessen in den Boden.

Das Gürteltier lebt vor allem in Grasland und Savannen, kommt aber auch in Waldgebieten vor. Gürteltiere leben nicht nur auf dem Boden, sondern auch unter der Erde. Sie nutzen ihre mächtigen Krallen, um sich unterirdische Baue mit einer Länge von ein bis zwei Metern zu graben. Die kleine Schlafkammer in ihrem Bau bietet gerade genug Platz, um sich darin umzudrehen.
Im Gegensatz zu anderen Gürteltier Arten ist das Sechsbinden-Gürteltier überwiegend tagaktiv.

Gürteltiere sind Allesfresser. Ein Großteil ihrer Nahrung besteht aus Pflanzen, wie z.B. Früchte, Pilze und Nüsse. Fleischliche Kost beinhaltet vor allem Insekten und Würmer. Mit ihren kräftigen Gliedmaßen und den an jedem Fuß befindlichen fünf Krallen sind sie in der Lage, selbst Termitenbauten aufzubrechen.

Die Sechsbinden-Gürteltiere im Tierpark Hagenbeck sind mit den ebenfalls aus Südamerika stammenden Grünflügelaras vergesellschaftet und leben gemeinsam im Arahaus.

Das Gürteltier ist das Zootier des Jahres 2025. Mehr Informationen zu der Artenschutzkampagne der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. finden Sie hier: https://www.zgap.de/index.php/ueber-uns/zootier-des-jahres

Nahrung

Symbol für Heuschrecke
Symbol für Wurm
Symbol für Obst

Wie gefährdet ist das Sechsbinden-Gürteltier??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.

Logo von der Roten Liste der IUCN

Tierpatenschaften

Ob Affe, Löwe, Pinguin oder Giraffe – viele Besucher haben ihr Lieblingstier im Tierpark Hagenbeck. Wenn Sie für sich selbst oder andere Tierfreunde etwas ganz Besonderes wollen, unterstützen Sie einfach Ihr Lieblingstier. Das ist mit einer Patenschaft ganz einfach.

Ihr Jahresbeitrag als Pate deckt einen Teil der Futter- und Pflegekosten Ihres tierischen Schützlings. Ob mit Kollegen, der ganzen Familie, als Schulklasse, Verein oder allein – Ihr Beitrag hilft! So können auch in Zukunft Tiere wie der Asiatische Elefant, das Walross und andere bedrohte Arten gezüchtet und damit erhalten werden.

Im Rahmen einer Patenschaft erhalten Sie:
  • eine Urkunde über die Patenschaft
  • einen „Steckbrief“ Ihres Tieres
  • eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt

Am allermeisten Spaß macht die Patenschaft in Verbindung mit einer Jahreskarte. So können Sie für die Dauer der Patenschaft direkten Anteil am Leben des Patentieres nehmen. Sie haben Interesse an einer Patenschaft? Wunderbar! Gern beantworten wir jederzeit Ihre Fragen!

Ihr Ansprechpartner:
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Telefon: (040) 53 00 33-396
verein@hagenbeck.de

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