Schnellinfos

36 Humboldt-Pinguin

(lat. Spheniscus humboldti)
Wissenschaftlicher Name:
Spheniscus humboldti
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Peru und Nordchile
Nahrung:
Fisch und Krill
Größe:
40 - 45 cm
Gewicht:
4 -5 kg
Brutzeit:
36 - 40 Tage

Flinke Unterwasserpiloten

An Land wirken sie unbeholfen und putzig, im Wasser werden sie zu pfeilschnellen Raketen: Humboldt-Pinguine sind wie alle Pinguine flugunfähig, nutzen ihre Flügel beim Schwimmen und Tauchen allerdings geschickt als Antrieb, Stabilisatoren und Steuerruder. Beim Tauchgang können sie so gut und gerne Geschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h erreichen.

Humboldt-Pinguine leben vor allem an den Küsten Perus. Dort bilden sie Kolonien und nisten in küstennahen Höhlen, in denen sie einmal im Jahr brüten.

In freier Wildbahn gibt es nur noch wenige tausend Humboldt-Pinguine, die Art gilt als potenziell gefährdet. Grund hierfür ist der Abbau von Guano auf den Brutinseln der Humboldt-Pinguine und die Überfischung der Jagdgebiete dieser Vögel.

Die Humboldt-Pinguine leben im Eismeer des Tierparks Hagenbeck und haben hier regelmäßig Nachwuchs.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Humboldt-Pinguin?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.