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32 Flachland-Tapir

(lat. Tapirus terrestris)
Wissenschaftlicher Name:
Tapirus terrestris
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Südamerika, östlich der Anden
Nahrung:
weiche Pflanzen und Früchte
Größe:
0,75 - 1,00 m
Gewicht:
220 - 250 kg
Tragzeit:
13 Monate

Genießerisches Rüsseltier

Er mag keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, aber an Charme und Lebensfreude mangelt es dem Flachland-Tapir nicht. Die urtümlichen Pflanzenfesser aus den Regenwäldern Südamerikas gehören weitläufig in die Verwandschaft der Pferde und Nashörner. Mit ihren rüsselartig verlängerten Nasen können sie hervorragend riechen, tasten sowie Blätter und Zweige abrupfen.

Die Männchen sind generell kleiner und leichter als die Weibchen. Nach einer langen Tragzeit von 13 bis 14 Monaten bringen die Weibchen meist ein Junges zur Welt. Das Streifenmuster der Jungtiere ist eine perfekte Tarnung im Regenwald.

Wachsen Tapire in Kontakt zum Menschen auf, können sie sehr zutraulich werden. Sie lieben es, gekrault und gepflegt zu werden, weshalb sie in den Sommermonaten im Tierpark Hagenbeck in den Genuss eines besonderen Wellness-Programms kommen. Mehrmals wöchentlich spritzt der Tierpfleger seine Tapire mit einem Wasserschlauch ab, pflegt und bürstet sie. Quietschend vor Begeisterung lassen sich die Tiere fallen und genießen diese Sonderbehandlung. Findet das Programm einmal nicht statt, haben die wasserliebenden Tiere jederzeit die Möglichkeit, in ihrem Teich zu baden.

Schauvorführung täglich 12.00 Uhr.
Aus organisatorischen oder tiergärtnerischen Gründen sind Ausfälle möglich.

Nahrung

Wie gefährdet ist Flachland-Tapir?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.