Schnellinfos

47 Chapman-Zebra

(lat. Equus quagga chapmani)
Wissenschaftlicher Name:
Equus quagga chapmani
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Afrika
Lebensraum:
Savannen und Halbwüsten
Nahrung:
Gräser
Größe:
1,25 - 1,40 m
Gewicht:
224 - 300 kg
Tragzeit:
12 Monate

Viel mehr als "gestreifte Pferde"

Das Chapman-Zebra ist eine Unterart des Steppenzebras aus dem südlichen Afrika, überwiegend bevölkern sie die weiten Savannen und Halbwüsten von Namibia und Angola, wo sie sich stets in Wassernähe aufhalten. Wie alle Zebraarten sind die Chapman-Zebras sehr soziale Tiere, die in Familienverbänden leben. Solch eine Herde wird in der Regel von einem Leithengst angeführt und besteht aus mehreren Weibchen und deren Nachwuchs.

Die Chapman-Zebras ernähren sich ausschließlich von Gräsern. Wenn die Nahrung knapp wird, unternehmen die Tiere oft weite Wanderungen, um etwas zu fressen zu finden.

Die weiblichen Zebras erreichen die Geschlechtsreife mit rund drei Jahren. Nach einer Tragezeit von rund zwölf Monaten bringt das Weibchen in der Regel ein Jungtier zur Welt. Schon kurz nach der Geburt kann das kleine Zebrafohlen, das etwa 30 kg wiegt, der Mutter folgen.

Zu den natürlichen Feinden der Chapman-Zebras gehören Löwen und Hyänen. Chapman-Zebras können ein Alter von bis zu 40 Jahren erreichen.

Die Chapman-Zebras haben im Tierpark Hagenbeck regelmäßig Nachwuchs, der dann zwischen den erwachsenen Tieren ausgelassen herumtobt. Die Zebras leben im Tierpark Hagenbeck mit den Straußen und Warzenschweinen zusammen in der Afrikanischen Steppe, die zu Carl Hagenbecks berühmten Afrika-Panorama gehört.

Nahrung

Wie gefährdet ist das Chapman-Zebra?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.