Schnellinfos

Azurblauer Pfeilgiftfrosch

Dendrobates tinctorius (azureus)
Herkunft:
Surinam, Sipaliwini-Savanne
Lebensraum:
Regenwald
Nahrung:
Insekten
Größe:
5 cm

Strahlend blau

Der Azurblaue Pfeilgiftftrosch oder auch Blaue Baumsteiger gehört zu den Färberfröschen und kommt nur in einem kleinen isolierten Gebiet im Süden Surinams in Regenwaldinseln der Sipaliwini-Savanne vor. Er wohnt am Boden und ernährt sich von kleinen Insekten. Die tagaktiven Frösche sondern ihr Gift über die Haut ab, welches auf das Nervensystem wirkt und Muskel- sowie Atemlähmung hervorruft.

Nach der Eiablage – meist sind es fünf bis zehn – befruchtet das Männchen die Eier. Die Kaulquappen schlüpfen nach 14 bis 18 Tagen und werden dann von beiden Eltern in Kleinstgewässer, zum Beispiel in Pfützen oder Blattachseln, getragen. In zehn bis zwölf Wochen entwickeln sich die Larven dann zu einem Frosch.

Im Tropen-Aquarium Hagenbeck lebt der Azurblaue Pfeilgiftfrosch zusammen mit den Gartenboas in der Höhlenwelt.

Wie gefährdet ist Azurblaue Pfeilgiftfrosch?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.