Schnellinfos

Blaupunktrochen

Taeniura lymma
Herkunft:
Rotes meer, Indo-Pazifik
Lebensraum:
Korallenriffe, Sandböden
Nahrung:
Weichtiere, Würmer und Garnelen

Gut getarnt

Blaupunktrochen lieben die Nähe von Korallenriffen und sind meist in einer Wassertiefe von bis zu 40 Metern anzutreffen. Sie graben sich dort bevorzugt in weiche Sandböden ein oder sonnen sich auf den Riffdächern. Die Knorpelfische werden bis zu 70 Zentimeter lang und verfügen über einen pfeilförmigen Schwanz, der etwa genauso lang ist wie ihr Körper und zwei Giftstachel trägt. Die namensgebenden blauen Punkte befinden sich auf der Oberseite der Stechrochen. Die Intensität dieser Punkte verändert sich, damit sich der Rochen besser an seine Umgebung anpassen kann.

Blaupunktrochen sind Menschen gegenüber eher scheu und nicht aggressiv. Trotzdem kommt es gelegentlich zu Unfällen mit Badegästen, die versehentlich auf die eingegrabenen Rochen treten. Ihr Stich ist – außer für Allergiker – nicht tödlich, aber sehr schmerzhaft.

Diese Rochenart ist lebendgebärend und bei Hagenbeck in einem internationalen Zuchtbuch eingebunden.

Wie gefährdet ist der Blaupunktrochen?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.