Schnellinfos

Brillenblattnasen-Fledermaus

Carollia perspicillata
Herkunft:
Mittel- und Südamerika
Lebensraum:
Regenwälder
Nahrung:
Nektar und Fruchtbrei

Navigation per Nasenblatt

Nur 30 Gramm wiegt diese Fledermaus durchschnittlich. Ihre Nase ziert ein blattförmiger Hautlappen, was der Familie der Blattnasen ihren Namen gibt. Wie alle Fledermäuse nutzen sie Echoortung indem sie einen Ruf aussenden und anhand der Echos die Umgebung wahrnehmen. Das Blatt auf der Nase ermöglicht eine gerichtete Schallausbreitung wie bei einer Flüstertüte – Fledermausarten ohne Hautlappen auf der Nase nutzen nur das Maul.

Die Brillenblattnasen-Fledermaus ernährt sich überwiegend von den proteinreichen Früchten bestimmter Pfefferpflanzen. Mit ihren abgeflachten Backenzähnen sind sie auf pflanzliche Nahrung spezialisiert.

Im Tropen-Aquarium Hagenbeck bewohnen die Brillenblattnasen-Fledermäuse die Tropfsteinhöhle der Höhlenwelt.

Wie gefährdet ist die Brillenblattnasen-Fledermaus?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.