Ab Freitag, den 31. Oktober gilt in Hamburg aufgrund der Vogelgrippe eine Aufstallungspflicht von Vögeln, die von den Veterinärämtern der sieben Bezirke beschlossen wurde. Unsere zuständige Amtsveterinärin hat mit unseren Tierärzten alle Details zu den vorgegebenen Schutzmaßnahmen abgesprochen. Die Auflagen geben vor, dass alle Hühner-, Enten und Gänsearten sowie Laufvögel in Hamburg, die in privaten Anlagen leben, bis auf Weiteres in ihre Stallungen oder sonstigen geschützten Bereiche kommen.
Auch bei Hagenbeck werden Vögel derzeit nach und nach in die Innengehege und Quarantänevolieren gebracht, sodass ab morgen einige Arten temporär nicht mehr für die Besucher zu sehen sind. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass das Virus durch Wildvögel in den Hagenbeck-Bestand gelangt.
Auch unsere Flamingos sind als Schutzmaßnahme ab sofort nicht mehr auf dem See am Afrika Panorama sondern im Flamingohaus zu sehen. Die Seevogel-Voliere im Eismeer bleibt zudem bis auf Weiteres geschlossen.
Dr. Guido Westhoff, Geschäftsführer des Tierparks Hagenbeck: „Im Tierpark gibt es derzeit noch keinen aktuellen Fall von Vogelgrippe. Wir möchten daher alle Maßnahmen ergreifen, damit dies auch so bleibt und stehen im engen Austausch mit dem Veterinäramt.“
Zu den genannten Vorkehrungen werden zudem Abläufe angepasst, um einer eventuellen Verschleppung einer Infektion innerhalb des Parks vorzubeugen. Die Betreuung der Vögel durch unsere Tierpfleger wurde umgestellt, sodass einige Bereiche nur noch von bestimmten Tierpflegern betreten werden. Zusätzlich wurden Desinfektionsvorkehrungen getroffen und es finden nur noch eingeschränkt Tiertransporte statt.




